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Wissensmanagement
- nur ein Modetrend?
Zahlreiche Konferenzen und unzählige Artikel in
Fachzeitschriften und Wirtschaftsjournalen versuchen, diese schwer fassbare Thematik in
den Griff zu bekommen. Der Trend zur Wissensberatung wie auch rührige Betriebsamkeit in
den Unternehmungen signalisieren die wachsende Überzeugung, dass Wissen über Wissen für
den Unternehmenserfolg, wenn nicht gar für organisatorisches Überleben, von
entscheidender Bedeutung ist.
Sind Unternehmen, die ihr
Wissen nicht bewusst managen,
zum Untergang verurteilt?
Tatsache ist, dass zahlreiche wissensintensive Unternehmen in den
vergangenen Jahren spektakuläre Erfolge erzielt haben. Ihre Bewertung durch die Börse
spiegelt diesen Trend vielfach wieder. So übertrifft der Softwarehersteller SAP
heute im Hinblick auf seine Börsenkapitalisierung den Autofabrikanten Volkswagen.
Gleiches gilt für den Internet-Spezialisten Netscape, der den Computerhersteller Apple
überholt hat, oder für den Softwaregiganten Microsoft, der als
"Denkfabrik" par excellence Industriegiganten wie Boeing oder Kodak
in den Schatten stellt.
Die Grösse von Werkhallen und Verwaltungsgebäuden taugt
augenscheinlich immer weniger als alleiniger Massstab für die wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit und Bedeutung eines Unternehmens. Der Stellenwert des
Produktionsfaktors Wissen nimmt immer grössere und wichtigere Stellung ein verglichen mit
den traditionellen Produktionsfaktoren Boden, Kapital und Arbeit.
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Wie
sieht es mit Ihrem Unternehmen aus ?
Weiss Ihr Unternehmen, was es weiss ?

Wissen Sie, wie man mit dem impliziten Wissen die
Teamarbeit und die Effizienz steigern kann?
Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie Sie Ihr
eigenes Wissen einsetzen?
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Kommen Ihnen
die nachstehenden Aussagen bekannt vor ?
Wir bilden unsere Mitarbeiter gründlich aus,
> aber lassen sie ihr Wissen nicht anwenden.
Wir lernen am meisten in Projekten,
> aber geben die gemachten Erfahrungen nicht weiter.
Wir haben für jede Frage einen Experten,
> aber
die wenigsten wissen, wie man ihn findet.
Wir dokumentieren alles gründlich,
> aber
können nicht auf unsere Wissensspeicher zugreifen.
Wir engagieren nur die hellsten Köpfe,
>
aber verlieren sie nach drei Jahren an die Konkurrenz.
Wir wissen alles über unsere Konkurrenten,
> aber
nur wenig über uns selbst.
Wir fordern jeden zur Wissensteilung auf,
> aber
behalten Geheimnisse für uns.
Wir kooperieren, um von anderen zu lernen,
> aber
kennen unsere Lernziele nicht.

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Wissensbausteine
Im Rahmen unserer Arbeit verfolgen wir den integrierten Ansatz
von Gilbert Probst und Kai Romhardt. Die Kernprozesse des Wissensmanagement sind in acht
einzelne Wissensbausteine gegliedert. Diese Bausteine umschreiben weitgehend die
möglichen Interventionsfelder für Wissensmanagement-Massnahmen in einem Unternehmen.
| Wissenstransparenz |
Wie schaffe ich intern und
extern Transparenz über vorhandenes Wissen? |
| Wissenserwerb |
Welche Fähigkeiten kaufe ich mir extern
ein? |
| Wissensentwicklung |
Wie baue ich neues Wissen auf? |
| Wissens(ver)teilung |
Wie bringe ich das Wissen an den richtigen
Ort? |
| Wissensnutzung |
Wie stelle ich die Anwendung sicher? |
| Wissensbewahrung |
Wie schütze ich mich vor
Wissensverlusten? |
| Wissensziele |
Wie gebe ich meinen Lernanstrengungen eine
Richtung? |
| Wissensbewertung |
Wie messe ich den Erfolg meiner
Lernprozesse? |
Das Konzept ist bezüglich bestehender Ansätze und
Interventionsprojekte offen. Ein Wissensmanagementprojekt auf der Basis des vorliegenden
Konzeptes kann ohne Mühe in bestehende Projekte integriert werden, auch wenn diese auf
anderen Managementkonzepten oder Interventionsansätzen beruhen.
Diese Integrationsfähigkeit wird vor allem dadurch unterstützt, dass
sich die Bausteine des Wissensmanagements als ein Leitfaden für Interventionen verstehen
lassen, der auf mehreren Ebenen angewendet werden kann.
Detaillierte Angaben finden Sie auch
unter folgendem Link:
http://www.cck.uni-kl.de/wmk/papers/public/Bausteine/
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Was bringt Wissensmanagement ?
Wissen ist Know-how
Wissen heisst Marktwert
Wissen ist eine Ressource
Wissen senkt Kosten
Wissen steigert die Wettbewerbsfähigkeit
Wissen schafft Übersicht
Wissen steigert die Reaktionsfähigkeit
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