bullet1.gif (61 Byte) Wissensmanagement    -   nur ein Modetrend?

Zahlreiche Konferenzen und unzählige Artikel in Fachzeitschriften und Wirtschaftsjournalen versuchen, diese schwer fassbare Thematik in den Griff zu bekommen. Der Trend zur Wissensberatung wie auch rührige Betriebsamkeit in den Unternehmungen signalisieren die wachsende Überzeugung, dass Wissen über Wissen für den Unternehmenserfolg, wenn nicht gar für organisatorisches Überleben, von entscheidender Bedeutung ist.

Sind Unternehmen, die ihr Wissen nicht bewusst managen,
zum Untergang verurteilt?

Tatsache ist, dass zahlreiche wissensintensive Unternehmen in den vergangenen Jahren spektakuläre Erfolge erzielt haben. Ihre Bewertung durch die Börse spiegelt diesen Trend vielfach wieder. So übertrifft der Softwarehersteller SAP heute im Hinblick auf seine Börsenkapitalisierung den Autofabrikanten Volkswagen. Gleiches gilt für den Internet-Spezialisten Netscape, der den Computerhersteller Apple überholt hat, oder für den Softwaregiganten Microsoft, der als "Denkfabrik" par excellence Industriegiganten wie Boeing oder Kodak in den Schatten stellt.

Die Grösse von Werkhallen und Verwaltungsgebäuden taugt augenscheinlich immer weniger als alleiniger Massstab für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Bedeutung eines Unternehmens. Der Stellenwert des Produktionsfaktors Wissen nimmt immer grössere und wichtigere Stellung ein verglichen mit den traditionellen Produktionsfaktoren Boden, Kapital und Arbeit.

 

Wie sieht es mit Ihrem Unternehmen aus ?
Weiss Ihr Unternehmen, was es weiss ?

 

Wissen Sie, wie man mit dem impliziten Wissen die Teamarbeit und die Effizienz steigern kann?

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie Sie Ihr eigenes Wissen einsetzen?

 

Kommen Ihnen die nachstehenden Aussagen bekannt vor ?

Wir bilden unsere Mitarbeiter gründlich aus,

> aber lassen sie ihr Wissen nicht anwenden.

Wir lernen am meisten in Projekten,

> aber geben die gemachten Erfahrungen nicht weiter.

Wir haben für jede Frage einen Experten,

> aber die wenigsten wissen, wie man ihn findet.

Wir dokumentieren alles gründlich,

> aber können nicht auf unsere Wissensspeicher zugreifen.

Wir engagieren nur die hellsten Köpfe,

> aber verlieren sie nach drei Jahren an die Konkurrenz.

Wir wissen alles über unsere Konkurrenten,

> aber nur wenig über uns selbst.

Wir fordern jeden zur Wissensteilung auf,

> aber behalten Geheimnisse für uns.

Wir kooperieren, um von anderen zu lernen,

> aber kennen unsere Lernziele nicht.

 

 

Wissensbausteine


Im Rahmen unserer Arbeit verfolgen wir den integrierten Ansatz von Gilbert Probst und Kai Romhardt. Die Kernprozesse des Wissensmanagement sind in acht einzelne Wissensbausteine gegliedert. Diese Bausteine umschreiben weitgehend die möglichen Interventionsfelder für Wissensmanagement-Massnahmen in einem Unternehmen.

Wissenstransparenz Wie schaffe ich intern und extern Transparenz über vorhandenes Wissen?
Wissenserwerb Welche Fähigkeiten kaufe ich mir extern ein?
Wissensentwicklung Wie baue ich neues Wissen auf?
Wissens(ver)teilung Wie bringe ich das Wissen an den richtigen Ort?
Wissensnutzung Wie stelle ich die Anwendung sicher?
Wissensbewahrung Wie schütze ich mich vor Wissensverlusten?
Wissensziele Wie gebe ich meinen Lernanstrengungen eine Richtung?
Wissensbewertung Wie messe ich den Erfolg meiner Lernprozesse?

 

Das Konzept ist bezüglich bestehender Ansätze und Interventionsprojekte offen. Ein Wissensmanagementprojekt auf der Basis des vorliegenden Konzeptes kann ohne Mühe in bestehende Projekte integriert werden, auch wenn diese auf anderen Managementkonzepten oder Interventionsansätzen beruhen.

Diese Integrationsfähigkeit wird vor allem dadurch unterstützt, dass sich die Bausteine des Wissensmanagements als ein Leitfaden für Interventionen verstehen lassen, der auf mehreren Ebenen angewendet werden kann.

Detaillierte Angaben finden Sie auch unter folgendem Link:
http://www.cck.uni-kl.de/wmk/papers/public/Bausteine/

 

 

Was bringt Wissensmanagement ?

 

  • Wissen ist Know-how

  • Wissen heisst Marktwert

  • Wissen ist eine Ressource

  • Wissen senkt Kosten

  • Wissen steigert die Wettbewerbsfähigkeit

  • Wissen schafft Übersicht

  • Wissen steigert die Reaktionsfähigkeit